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Erfahrungsbericht zum FSJ von Christopher Nothdurft |
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| Christopher Nothdurft
absolvierte vom 01.08.2010 bis zum 31.07.2011 sein FSJ bei der
Seemannsmission Brunsbüttel und er verfasste folgenden Bericht. |
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Der FSJ-ler Christopher Nothdurft |
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| Mittlerweile liegt mein Dienst bei der
Seemannsmission Brunsbüttel einen Monat hinter mir und und die
Nachfolger von Tatjana und mir übernehmen nun unsere Aufgaben:
Zeitungen und Telefonkarten an Bord verteilen, sich mit den
Seeleuten unterhalten, Einkaufen, für das leibliche Wohl der
Übernachtungsgäste sorgen und abends der Clubbetrieb. |
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| Während meines FSJ hatte ich die einmalige Chance
viele verschiedene, interessante Menschen und Kulturen
kennenzulernen, das Leben am und auf dem Wasser aus einer neuen
Perspektive betrachten zu können und habe durch die Arbeit im
sozialen Bereich ein neues Bewusstsein für den Menschen entwickelt.
Denn an Bord der Schiffe befinden sich nicht nur Kapitäne, Köche und
Matrosen, sondern auch Väter und Mütter, Söhne und Töchter, die
fernab ihrer Familien – ihren Liebsten – ihr Brot
verdienen. Und es uns ermöglichen in Asien produzierte
Elektronik-Artikel zu günstigen Preisen zu kaufen, mit Öl aus aller
Welt unsere Heime zu heizen und Autos zu fahren. Ihnen verdanken wir
unsere Wohlstand und all die Annehmlichkeiten! |
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| Ich habe einen Iren kennengelernt, der sich auf den
Philippinen niedergelassen hat; Russen, mal brummig, mal gutherzig;
stets lächelnde und freundliche Filipinos; höfliche Chinesen; einen
türkischen Koch, der nur Türkisch sprach und mir seinen Koran
geschenkt hat; und Inder, die mich mit ihrer Küche und Vielfalt an
verschiedenen Kulturen in ihrem Land fasziniert haben und genauso
lebt es sich wohl auch an Bord – unity in diversity. |
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| Die Zahl der außergewöhnlichen Erfahrungen –
allein der verschiedenen Persönlichkeiten und der kleinen
Lichtblicke, die man in den Menschen sieht – die ich während
meiner Zeit habe sammeln
können, ist einfach unbeschreiblich und rückblickend möchte ich
sagen, dass ich eine sehr schöne Zeit bei der Seemannsmission hatte
und mich immer wieder gerne an sie zurückerinnere. |
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