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Mit Volldampf voraus

Wolfgang Deters, Vorsitzender der Seemannsmission (links) und Knut Frisch, Vorsitzender des Fördervereins.

Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Sandra Petersen gewählt. Als neuer Besitzer zog Bernd Brandt in den Vorstand ein. Die Wahlen erfolgsten einstimmig .

Insgesamt war das Jahr 2018 positiv. Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es auf dem Nord-Ostsee-Kanal und in den Schleusen keine schweren Unfälle. „Daher mussten wir keine Notfallseelsorge leisten“, stellte Seemannsdiakon Leon Meier erfreut fest. Ebenfalls positiv: Die Seemannsmission Brunsbüttel hat jetzt mit Leon Meier und Anja Brandenburger-Meier eine Doppelspitze. Dies war notwendig geworden, da die Verwaltungsaufgaben deutlich zugenommen haben. Generell, so betonte Meier, ist heute ein höherer Personaleinsatz gegenüber den Vorjahren erforderlich.

Der Fortfall der Roaminggebühren in Europa im Juli 2017 hat laut Meier dazu geführt, dass Seeleute nicht mehr zwingend in den Club kommen müssen, um mit ihren Familien per Smartphone zu kommunizieren. Vielfach nutzen sie deshalb den Landgang zu einem Stadtbummel. „Auf diese Entwicklung müssen wir noch flexibler reagieren“, sagte der Seemannsdiakon. Die Überlegungen gehen dahin, mehr Abwechslung im Club zu bieten. Zum Beispiel Bingospiele.

Parallel dazu haben die Schiffsbesuche an Bedeutung gewonnen. Beim Verkauf von Simkarten können Mitarbeiter der Seemannsmission engere Kontakte zu den Seeleuten knüpfen, ihre Bedürfnisse, Sorgen und Nöte erfragen.

Ganz anders gestaltet sich die Arbeit des Fördervereins. Seine Aufgabe besteht darin, Spenden für die Seemannsmission zu akquirieren. Das Spendenaufkommen hat sich sehr positiv entwickelt, sodass ein neuer Bus für die Seemannsmission angeschafft werden konnte. Vorsitzender Knut Frisch kündigte an, auch in diesem Jahr einen festen Betrag zur Verfügung zu stellen, um die Heizungsanlage der Station zu sanieren sowie Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten vorzunehmen.

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Athur Amiscus

Seefahrer

Bei meinem FSJ traf ich jeden Tag auf Menschen verschiedener Nationalitäten, die doch alle eines gemeinsam hatten: Sie sind fern von der Heimat und vermissen ihre Familie und Freunde. Die Seemannsmission bietet diesen Menschen eine Heimat während ihrer Arbeitszeit an Bord.

Gyde Schnoor

Ehemalige FSJ-lerin

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16.05.2020: Fest der Kulturen

14.06.2020: Gottesdienst im Rahmen des Kanaljubiläums