Deutsche Seemannsmission Westküste e.V.

   

HOMEPAGESPENDEN UND HELFENPROJEKTEFSJWIR ÜBER UNSLINKSKONTAKT

 
Erfahrungsbericht zum FSJ von Kaja Ebeling
Kaja Ebeling absolvierte vom 01.08.2004 bis zum 31.07.2005 ihr FSJ bei der Seemannsmission Brunsbüttel und sie verfasste folgenden Bericht.

Die FSJ-lerin Kaja Ebeling besucht an Bord die philippinischen Seeleute

Die FSJ-lerin Kaja Ebeling besucht an Bord die philippinischen Seeleute

Meine Entscheidung für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Seemannsmission Brunsbüttel war sehr spontan. Ich erfuhr bei einem Anruf im Diakonischen Werk Rendsburg von dieser Stelle und bewarb mich aus reiner Neugier in der Mission. Da ich mit Schiffen und der Seefahrt bis zu diesem Zeitpunkt keine Erfahrung hatte, war die Arbeit hier ein besonders reizvolles Gebiet.
Die ersten drei Wochen habe ich gemeinsam mit Wenke Ressel, meiner Vorgängerin gearbeitet, die mich überall mit hingenommen und in alle Arbeitswege eingewiesen hat. Ich habe anfangs fast kein Wort von dem verstanden, was an Bord gesprochen wurde, es war alles auf Englisch und das kam in der Schule ja fast nie wirklich zum Einsatz. Die ersten Schiffsbesuche allein waren daher sehr spannend und vor allem aufregend. Wie finde ich mich denn auf den Schiffen zurecht? (Jedes ist ja unterschiedlich groß.) Verstehe ich alles, was die Besatzung von mir wissen möchte? (Ein Russe spricht anderes Englisch als ein Filipino.)
Und wie erkenne ich, um welche Nationalität es sich handelt? Ich habe schnell gelernt, einfach Fragen zu stellen, wenn ich unsicher war. Der Umgang mit den Menschen an Bord hat sich als viel einfacher erwiesen als ich dachte.
Am 01.10.2004 begann dann Björn Hartseil sein FSJ in der Seemannsmission und diesmal war es an mir ihn als neuen Kollegen in die Arbeit einzuführen. Er hatte anfangs dieselben Fragen und Ängste wie ich auch, aber ebenso schnell legte sich das auch wieder. Oft haben wir alle Arbeiten gemeinsam gemacht, später ging Björn für drei Stunden am Tag auf die Schleuse Nord und machte dort Schiffsbesuche, während ich die Schiffe in den Häfen besuchte.
Jeder Schiffsbesuch brachte neue Erfahrungen mit sich. Jeden Tag traf man auf neue Gesichter, hörte neue Dinge über fremde Länder und Kulturen. Das schönste Geschenk eines Tages war es dann, wenn ein Seemann uns ein Lächeln schenkte oder sich für unseren Besuch bedankte. Es gab uns immer wieder das Gefühl etwas Sinnvolles getan oder jemandem eine Freude gemacht zu haben.Wenn wir ein Schiff zum zweiten oder dritten Mal besuchten, wurden wir erkannt, gefragt, wie uns ginge und fast immer mit offenen Armen empfangen.
Die Dankbarkeit, mit der einem die Seeleute teilweise begegnen, wenn man ihnen Zeitungen oder Telefonkarten brachte oder ihnen anbot, sie zum einkaufen mitzunehmen, ist für jemanden, der hier nicht arbeitet schwer nachzuvollziehen.
Die Arbeit in der Seemannsmission ist nicht nur abwechslungsreich und interessant, sie zeigt einem auch, sich wieder an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Wir haben hier oft erfahren, wie schön ein Lächeln sein kann.
 
 

SPENDEN UND HELFEN

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können? Mehr »

 
 
ENGLISCHE VERSION DER WEBSITE
You want to see this website in English? Please click here »
 
 
DANKSAGUNGEN VON SEEFAHRERN
Ein kanadischer Kadett auf M.T."Donizetti": "Einen schönen Gruß an die, die ihre Schritte hierher lenken." Jean-Francois Bisson
 
 
AKTUELLE SCHIFFSBEWEGUNGEN
 
 
 
 

Spenden und Helfen | Projekte | Wir über uns | Kontakt | Impressum

© 2012 Deutsche Seemannsmission Westküste e.V.