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Erfahrungsbericht zum FSJ von Tim Oelze |
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| Sven Gerhard
absolvierte vom 01.08.2008 bis zum 31.07.2009 sein FSJ bei der
Seemannsmission Brunsbüttel und er verfasste folgenden Bericht. |
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Der
FSJ-ler Tim Oelze spricht an Bord mit Seeleuten |
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| Da meine Berufliche
Tätigkeit (die ich vor meinem Fsj (Zivi) gelernt habe) es erfordert
gut Englisch reden und schreiben zu können war ich sehr froh, dass
ich mein Fsj bei der Seemannsmission machen konnte und nicht in
einer Einrichtung, wo ich nichts mehr mit der Sprache zu tun habe! |
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Die Tägliche
Begegnung mit den Seeleuten hat das Englisch sprechen sehr
trainiert.
Wenn wir nachmittags die Schiffsbesuche hier im Hafen erledigt haben
redet man mit den Seeleuten über fast alles. Die häufigsten Themen
waren jedoch fast immer die neuen Nachrichten, Sport, Familie,
Probleme des einzelnen und ob/wann sie abends zu uns in den Club
kommen wollen! |
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So geht der Tag nach
den Schiffsbesuchen weiter! Wir betreiben einen Club, wo die
Seeleute den Alltag vom Schiff vergessen können. Sie können hier
Kontakt mit ihren Familien aufnehmen, durchs Internet oder Telefon.
Außerdem haben wir einen
Billardtisch, einen Kicker, eine Dartscheibe und nicht zu vergessen
einen Fernseher mit Karaoke (SEHR beliebt bei unseren
Phillippenischen Gästen :-) ). Außerdem haben sie hier die
Möglichkeit etwas für den kleinen Hunger und Durst zu kaufen. |
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Einmal die Woche
fahren wir zur Kleiderkammer und zum Einkaufen. In der
Kleiderkammer bekommen wir immer genug Kleidung für die Seeleute,
damit sie durch den Winter kommen oder mal ein paar „neue“
Sommersachen bekommen. Mit den Klamotten fahren wir in die
Seemannsmission, wo wir sie waschen und im Club positionieren für
die nächsten Seeleute. Beim Einkaufen werden die fehlenden Artikel
im Club neu eingekauft und der Bedarf von unseren
Übernachtungsgästen in Form von Frühstück, Mittagessen und Abendbrot
gedeckt. |
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| Die tägliche Arbeit
mit den Seeleuten aus aller Welt hat mir besonders gut gefallen,
weil sie so vertrauensvoll Tag für Tag zu uns gekommen sind und
einfach mal drauf los geplaudert haben. Mir ist schnell bewusst
geworden, was für einen hohen Stellenwert eine Seemannsmission für
einen Seemann hat. Darum habe ich immer versucht mein bestes zu
geben um die Seeleute so gut wie möglich zu unterhalten, helfen und
versorgen. |
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| Ein paar Jahre zuvor
habe ich der Seemannsmission kaum Beachtung geschenkt, weil ich auch
nicht genau wusste, was es überhaupt bedeutet. Ich wusste nicht was
die Mission macht und ich wusste nicht welches Ziel sie verfolgt.
Nun bin ich eines bessern belehrt und werde auch in Zukunft
weiterhin versuchen der Seemannsmission so gut wie möglich zu
helfen! |
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| Ich bin sehr
glücklich über das Jahr in der Seemannsmission und habe viele Dinge
für die Zukunft dazu gelernt. Ich bin sehr froh darüber in einen
Team mitgewirkt zu haben, dass so hilfsbereit und nett gewesen ist.
Dadurch habe ich sehr viele neue verschiedene Leute kennengelernt
und neue Freunde gewonnen! |