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Erfahrungsbericht zum FSJ von Wenke Ressel |
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| Wenke Ressel
absolvierte vom 01.08.2003 bis zum 31.07.2004 ihr FSJ bei der
Seemannsmission Brunsbüttel und sie verfasste folgenden Bericht. |
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Die
FSJ-lerin Wenke Ressel mit zwei Seeleuten im Seemannsclub |
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| Ohne besondere Vorkenntnisse von der Schifffahrt
stürzte ich mich in das Erlebnis Seemannsmission. Als waschechte
Landratte aus dem Zittauer Gebirge entschied ich mich ganz spontan
am anderen Ende von Deutschland mein Freiwilliges Soziales Jahr zu
beginnen, ohne genau zu wissen was mich "da oben" eigentlich
erwartet. |
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Der erste Schiffsbesuch den ich alleine machen
"durfte", war sehr aufregend und mit vielen Fragen meinerseits
verbunden. Werden die Seeleute mich verstehen bzw. werde ich alles
verstehen? Man hat zwar Englisch in der Schule gelernt, aber so
richtig zur Anwendung kam es eigentlich nicht. Und wird man auch als
Frau auf den Schiffen akzeptiert und treffen die Klischees die man
über Seeleute gehört hat zu?
Ein erstaunter Blick oder ein Schmunzeln sind die häufigsten
Reaktionen, wenn man auf ein Schiff kommt und auch mit der
Verständigung klappt es eigentlich größtenteils ganz gut, von
einigen Ausnahmen mal abgesehen. |
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Natürlich ist kein Schiffsbesuch wie der andere,
aber gerade das ist ja das interessante an dieser Arbeit. Man trifft
immer wieder neue Leute und lernt auch die Eigenheiten der
verschiedenen Nationen kennen.
Interessant ist es vor allem, wenn die Seeleute aus ihrer Heimat
erzählen oder wenn sie Bilder von zuhause mitbringen. |
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| Meine spontane Entscheidung für ein FSJ in der
Seemannsmission Brunsbüttel habe ich nie bereut und empfehle es doch
einfach mal selbst auszuprobieren, denn keine andere FSJ- Stelle ist
so abwechslungsreich und immer wieder für eine Überraschung gut. Man
muss es einfach erlebt haben, man kann es so schwer erzählen. |