Deutsche Seemannsmission Westküste e.V.

   

HOMEPAGESPENDEN UND HELFENPROJEKTEFSJWIR ÜBER UNSLINKSKONTAKT

 
Von einer Mission zur nächsten - das Blog zum FSJ
Tschüss, Seemannsmission der Herzen!

FSJ-ler Friedemann Scheer wartet an der Pier des Elbehafens auf das nächste Schiff

Nun heißt es auch für mich Koffer packen und Abschied nehmen von der Deutschen Seemannsmission Brunsbüttel. Auf mich wartet eine neue Herausforderung in Form eines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg.

Wenn ich auf über ein Jahr Dienst an der Gesellschaft zurückblicke, muss ich feststellen, dass ich im Nachhinein nichts bereue und glücklich bin, den Mix aus neun Monaten Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und sechs Monaten FSJ in der Seemannsmission gehabt zu haben. Beide Dienste, so unterschiedlich sie sich auch gegenüber stehen, haben mich auf unterschiedliche Weise geprägt und waren sinnvoll verbrachte (Lebens-)Zeit.

Hier in der Seemannsmission hat mich vor allem beeindruckt, dass man neue Ideen einbringen durfte und vieles auch umgesetzt worden ist. Darüber hinaus hat mir besonders gefallen, dass man ständig mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Kein Tag ist wie der andere und immer wieder gibt es erfreuliche Überraschungen.

Ich glaube, dass die Seemannsmission Brunsbüttel zwar eine kleine Station ist, aber dafür die "Seemannsmission der Herzen". Es ist einfach unbeschreiblich, wie glücklich und überschwänglich uns einige Seeleute am Ende eines Abends verlassen.

Im Laufe der nächsten Woche wird mein Blog "Von einer Mission zur nächsten" archiviert werden und sich damit gleichzeitig zu einem ganz besonderen Erfahrungsbericht verwandeln.

Mit Sicherheit werde ich Mal wieder in der Seemannsmission Dienst schieben, denn wie heißt es in einer "Weisheit" meiner Wahlheimat so schön: "In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf Wiedersehen!"

Geschrieben am: 12.09.2010 · Tags: Letzter Arbeitstag, FSJ, Freiwilliges Soziales Jahr
1 Kommentar »
Das Ende naht unaufhaltsam

Seit heute naht das Ende meines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Seemannsmission Brunsbüttel aufhaltsam. Beinahe wäre mir gegenüber den Neuen – ein wenig neckisch – der Spruch "Zwei Tage und der Rest von heute" herausgerutscht. Aber nein, das gehört sich nicht, zumal ich meine letzten Tage als Vertreter des Chefs verbringen darf.

Gerade in diesem Moment warte ich zusammen mit Christopher darauf, dass ein Agent anruft und uns mitteilt, wann das Schiff für einen Kapitän, der bei uns gerade verweilt, in die Schleuse einlaufen wird. Normalerweise wäre das Schiff schon um acht Uhr in der Großen Schleuse gewesen. Aber heute herrscht ein wenig Ausnahmezustand: Es steht nämlich nur eine von zwei großen Kammern zum Schleusen zur Verfügung. Vor der Schleuse auf der Elbe staut es sich, wenn man so will, also gerade ein wenig.

Anmerkung: Wer sehen möchte, was gerade in diesem Moment auf der Schleuse passiert, sollte auf der Website von UCA die "live webcam 3" » auswählen.

Geschrieben am: 10.09.2010 · Tags: Seemannsmission, FSJ, Freiwilliges Soziales Jahr, Zeit
Keine Kommentare »
Das Ergebnis meiner Umfrage

An dieser Stelle möchte ich das Ergebnis meiner Umfrage zum sozialen Engagement von jungen Menschen vorstellen.

1.) Engagierst Du Dich zurzeit für das Wohl der Gesellschaft in der Schule, einer Organisation wie der Kirche, einem Verein oder einer Partei?

Ja (52 %)        Nein (48 %).

1.) a) Würdest Du einen Teil Deiner Freizeit dafür nutzen, etwas für das Wohl der Gesellschaft zu tun, wenn Du wüsstest, wie Du dich engagieren könntest? *

Ja (79 %)        Nein (21 %)

2. Planst Du nach der Schule einen Pflicht- (Wehr-/Zivildienst) oder Freiwilligendienst (Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Weltwärts, etc.) für die Gesellschaft zu verrichten?

Ja (56 %)        Nein (44 %)

2.) a) Weißt Du darüber Bescheid, was ein Freiwilligendienst wie z.B. das Freiwillige Soziale Jahr (Bezahlung, Bildungsseminare, etc.) beeinhaltet? *

Ja (43 %)        Nein (57 %)

3. Stell Dir vor der Gesetzgeber würde einen Pflichtdienst (Dauer: ein Kalenderjahr) für Münner und Frauen nach der Schule einführen. Bei diesem Pflichtdienst dürfte jeder frei zwischen Bundeswehr, Zivildienst oder einem Entwicklungshilfedienst im Ausland wählen. Denkst Du, dieser Dienst könnte, sofern er sinnvoll ausgestaltet ist, gesellschaftliche Probleme lösen und Dich in Deiner persönlichen Entwicklung weiterbringen?

Ja (74 %)        Nein (26 %)

* diese Frage musste nur beantwortet werden, wenn die vorherige Frage verneint wurde.

Aus meiner nicht-repräsentativen Umfrage möchte ich folgende Gedankengänge ableiten.

Es hat mich zugebenermaßen sehr verwundert, dass die Mehrheit, auch wenn es nur eine kleine ist, die Frage 1.) mit "Ja" beantwortet hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die Mehrheit der Jugendlichen derzeit nicht für die Gesellschaft einsetzt. Selbstkritisch möchte ich anmerken, dass die Fragestellung einen großen Spielraum zulässt. Sie lässt nämlich offen, wie intensiv das eigene Engagement aussieht.

Unter anderem habe ich beispielsweise eine Gruppe von Konfirmanden für meine Umfrage gewinnen können. Von diesen sahen viele ihr einmaliges Engagement in einem "Eine-Welt-Laden" als gesellschaftliches Engagement an und beantworteten die Frage dementsprechend mit "Ja."

Dass die Mehrheit bei der Antwortmöglichkeit "Nein" hätte liegen müssen, zeigt eine unter 501 Teilnehmern durchgeführte Umfrage des Instituts Emnid mit fast identischer Fragestellung ».

Das Resultat von Frage 1) a) ist interessant: Die Mehrheit derjenigen, die sich zurzeit nicht für die Gesellschaft einsetzt, könnte sich ein Engagement gut vorstellen. Ihnen fehlt es anscheinend nur an Anregungen.

Frage 2) sehe ich ähnlich wie Frage 1) vom Ergebnis her kritisch. Leider habe ich zu dieser Fragestellung aber keine repräsentativen Werte. Ich glaube, dass die Mehrheit sich eher gegen einen Pflicht- oder Freiwilligendienst entscheiden wird.

Das Ergebnis von Frage 2.) a) hingegen erscheint mir als realistisch. Die Mehrheit weiß nicht darüber Bescheid, was ein Freiwilligendienst wie z.B. das FSJ beinhaltet. Dies könnte damit zusammenhängen, dass die Träger, die Freiwilligendienste durchführen, nur ein begrenztes Budget für die Nachwuschwerbung zur Verfügung haben.

Besonders spannend finde ich, dass bei Frage 3) die überwiegende Mehrheit (74 %) geantwortet hat, dass sie sich durchaus die Einführung eines Pflichtdienstes für Männer und Frauen für ein Kalenderjahr vorstellen kann. Leider hört man in den letzten Tagen aus der Politik nur Stimmen gegen Pflichtdienste. So scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Wehrpflicht ausgesetzt und damit defacto abgeschafft wird.

Ich selber denke, dass die Zeit reif ist für die Einführung eines solchen Pflichtdienstes mit freier Wahlmöglichkeit zwischen Bundeswehr, Zivildienst und Entwicklungshilfedienst im Ausland. Es ist nämlich seit Einführung der Wehrpflicht nicht nachvollziehbar, warum nur Männer eingezogen worden sind und Frauen nicht. Für mich ein ganz klarer Widerspruch zum durch unser Grundgesetz garantierten Gleichheitsgrundsatz.

Ein Pflichtdienst böte für alle jungen Menschen die Möglichkeit, nach einer langen Zeit Schule endlich einmal etwas Praktisches zu machen und zum anderen die Chance, sich darüber klar zu werden, welcher Beruf angestrebt werden soll. Durch sinnvoll ausgestaltete persönlichkeitsbildende Seminare könnten außerdem Werte vermittelt werden, die von der Schule und vor allem vom Elternhaus leider nicht vermittelt worden sind, was wiederum vielen Ausbildungsbetrieben später zu Gute kommen würde.

Geschrieben am: 22.08.2010 · Tags: Soziales Engagement, Umfrage, Projekt, FSJ, Freiwilliges Soziales Jahr
Keine Kommentare »
Guck mal, Mama, ich kann kochen!

Fast wie im Restaurant: Ein selbst gemachter Caesar Salad

Seitdem ich nicht mehr beim Bund bin, muss ich mich selber versorgen. Klar, am Anfang greift jeder auf Tiefkühlpizza und Co. zurück. Aber nach kurzer Zeit stellt sich geschmackliche Langeweile ein.

Was tun? Einfach ein wenig Geld in ein Kochbuch investieren. Der absolute Geheimtipp für Anfänger: "Kochen mit der Maus"*. Nach ein paar Kochstunden hat man die Basics drauf und dann geht es ans Ausprobieren.

Sehr lecker, wenig zeitaufwendig und ein echter Hingucker ist zum Beispiel ein selbst gemachter Caesar Salad (siehe Bild)!

Kleiner Tipp von FSJ-ler zu FSJ-ler: Mütter dezent daraufhinweisen, was man so kann. So reduzieren sich die lästigen Nachfragen à la "Kind, ernährst Du dich auch gesund?".

* "Kochen mit der Maus" von Sophie von Lenthe, gebundene Ausgabe, ISBN-10 3932023196

Geschrieben am: 11.08.2010 · Tags: Freiwilliges Soziales Jahr, FSJ, Kochen, Caesar Salad
Keine Kommentare »
"Where is Gyde?"

Die FSJ-lerin Gyde Schnoor zusammen mit philippinischen Seeleuten auf dem Sommerfest

Als ich gestern einen Tanker besuchte, der häufiger im Hafen Ostermoor festmacht, fragte mich ein Filipino ganz verwundert: "Where is Gyde?" Ich erklärte ihm, dass Gyde Schnoor ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) erfolgreich beendet hat (siehe Erfahrungsbericht ») und nun in Kiel eine Ausbildung zur Schiffahrtskauffrau macht.

Die Frage des Filipinos zeigte mir, wie wichtig es ihnen ist, die gleichen, vertraute Gesichter zu sehen. Immerhin hat Gyde das Schiff fast ein ganzes Jahr regelmäßig besucht.

Besonders begeister waren die Filipinos einmal, als Gyde ihnen eine DVD mit Boxkämpfen schenkte. Boxen ist für viele Filipinos nämlich die Sportart schlechthin.

Zeitgleich mit Gydes Weggang haben übrigens zwei neue FSJ-ler ihren Dienst in der Seemannsmission aufgenommen. Es sind Tatjana Bauer und Christopher Nothdurft. Beide stammen aus Brunsbüttel und haben "rotierende" Dienstzeitzeiten.

Geschrieben am: 10.08.2010 · Tags: Freiwilliges Soziales Jahr, FSJ, Gyde Schnoor, Wechsel, neue FSJ-ler
Keine Kommentare »
Chips, Kekse und eine Cola für einen kranken Seemann

Ein philippinischer Seemann erhält seine Entlassungspapiere im Brunsbütteler Krankenhaus

Gerade in diesem Moment fliegt ein philippinischer Seemann, der bis gestern im Brunsbütteler Krankenhaus behandelt wurde, nach Hause. Er war am Mittwoch mit einer Knieverletzung eingeliefert worden.

Über seine Agentur und über den katholischen Krankenhausseelsorger Diakon Burkhard Modzien wurden wir gebeten, ihn nach Möglichkeit zu besuchen. Da meine Kollegin Gyde Schnoor am Mittwoch verhindert war, besuchte ich ihn zuerst. Er freute sich sehr. Zum einen, weil er wusste, dass er problemlos mit uns Englisch sprechen kann und zum anderen, weil ich ihm Telefonkarten verkaufen konnte. Diese benötigte er dringend, um seine Schwester und Freunde über seinen Zustand zu informieren.

Als nette Geste habe ich ihm auf Kosten der Seemannsmission Chips, Kekse und eine Cola kostenfrei organisiert.

Gestern wurde er von dem behandelden Arzt als reisetauglich eingestuft und durfte entlassen werden. Von der Agentur wurde er ins Hamburger Seemannsheim gefahren, um dort eine Nacht zu verbringen und um dann heute um 13 Uhr zum Flughafen gebracht werden zu können.

Geschrieben am: 24.07.2010 · Tags: Krankenhausbesuche, kranker Seemann, Telefonkarten, Freiwilliges Soziales Jahr, FSJ
Keine Kommentare »
Die Auswertung meiner vor kurzer Zeit durchgeführten Umfrage läuft

Neben der eigentlichen Arbeit muss jeder FSJ-ler in seiner Dienststelle ein kleines Projekt durchführen. Dieses wird den anderen FSJ-lern im Rahmen des Abschlussseminares präsentiert.

Inspiriert durch den gesellschaftskritischen Film "Von Löwen und Lämmern" habe ich mich der Frage angenommen, warum sich so viele junge Menschen vor Diensten an der Gesellschaft drücken. In meiner Abschlussklasse z.B. haben nur ganz wenige Männer einen Pflichtdienst (Wehr-/Zivildienst) absolviert. Viele haben sich mit gefälschten Attesten oder Drogen erfolgreich ausmustern lassen. Von den Frauen hat, soweit ich weiß, keine einzige an einem Freiwilligendienst teilgenommen.

Um den Ursachen für dieses Verhalten nachzugehen, habe ich folgende kurze Umfrage mit dem Titel "Umfrage zur Bereitschaft von jungen Menschen für soziales Engagement" entwickelt:

1.) Engagierst Du Dich zurzeit für das Wohl der Gesellschaft in der Schule, einer Organisation wie der Kirche, einem Verein oder einer Partei?

[ ] Ja    [ ] Nein – bitte Frage 1.) a) beantworten.

1.) a) Würdest Du einen Teil deiner Freizeit dafür nutzen, etwas für das Wohl der Gesellschaft zu tun, wenn Du wüsstest, wie Du dich engagieren könntest?

[ ] Ja    [ ] Nein

2.) Planst Du nach der Schule einen Pflicht- (Wehr-/Zivildienst) oder Freiwilligendienst (Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Weltwärts, etc.) für die Gesellschaft zu verrichten?

[ ] Ja    [ ] Nein – bitte Frage 2.) a) beantworten.

2.) a) Weißt Du darüber Bescheid, was ein Freiwilligendienst wie z.B. das Freiwillige Soziale Jahr (Bezahlung, Bildungsseminare, etc.) beinhaltet?

[ ] Ja    [ ] Nein

3. Stell Dir vor der Gesetzgeber würde einen Pflichtdienst (Dauer: ein Kalenderjahr) für Männer und Frauen nach der Schule einführen. Bei diesem Pflichtdienst dürfte jeder frei zwischen Bundeswehr, Zivildienst oder einem Entwicklungshilfedienst im Ausland wählen. Denkst Du, dieser Dienst könnte, sofern er sinnvoll ausgestaltet ist, gesellschaftliche Probleme lösen und Dich in Deiner persönlichen Entwicklung weiterbringen?

[ ] Ja    [ ] Nein

An meiner Umfrage haben 50 junge Menschen im Alter von 15 und 22 Jahren teilgenommen. Sobald ich die Umfragenergebnisse ausgewertet habe, werde ich sie an dieser Stelle veröffentlichen.

Geschrieben am: 17.07.2010 · Tags: Soziales Engagement, Umfrage, Projekt, FSJ, Freiwilliges Soziales Jahr
Keine Kommentare »
Nicht nur Seefahrer, sondern auch ein Raumfahrer war Gast auf dem Sommerfest

Beliebtes Fotomotiv am Infostand: Ein Alf mit Marinemütze und Deutschlandschal

Es war heiß, die Sonne schien fröhlich vor sich hin und die Stimmung war gut. Das Sommerfest war meiner Meinung ein großer Erfolg.

Besonders gefreut hat es mich, dass auch ein paar Seeleute Zeit hatten und unsere Gäste sein durften. Immerhin stellen sie den Mittelpunkt unserer Arbeit dar.

Da es mir ein Herzensanliegen war, dass die Seefahrer wissen, wie ich über ihre Arbeit nachdenke und wie wir als Seemannsmission versuchen, immer neue Spender zu finden, habe ich für sie im kleinen Rahmen eine Rede auf Englisch gehalten. Wer möchte, kann diese im Wortlaut nachlesen ».

Neben den Seeleuten stand übrigens auch noch ein anderer Gast im Mittelpunkt des Geschehens. Er besitzt auch ein Schiff, aber kein seetaugliches. Die Rede ist – wie könnte es anders sein – von Alf. Dieser war ausgestattet mit einer Marinemütze und einem Deutschlandschal der Eye-Catcher schlechthin an meinem Infostand zur Arbeit der Seemannsmission.

Ein Besucher erklärte einem Kind, das Alf aus dem Fernsehen kannte: "Und wenn Du dich fragst, warum Alf für Deutschland ist, dann liegt das in der Tatsache begründet, dass sein zerstörter Heimatplanet Melmac nicht an der Fußballweltmeisterschaft teilnimmt."

Ein Filipino hätte den Alf am liebsten gleich samt Mütze und Schal gekauft. Dies konnte ich leider nicht unterstützen, dafür habe ich ihm aber versprochen, dass er zusammen mit Alf in einer Fotostrecke » auf unserer Website auftauchen würde.

Geschrieben am: 05.07.2010 · Tags: Sommerfest 2010, Seeleute, Alf, Marinemütze, Deutschlandschal, Stimmung
Keine Kommentare »
Die Vorbereitungen für das Sommerfest laufen auf Hochtouren

Hoffentlich der Topseller auf dem Sommerfest: Weingläser mit "Mole 1"-Aufdruck

Seit einigen Tagen laufen die Vorbereitungen für das Sommerfest, das am kommenden Sonntag stattfindet, auf Hochtouren.

Heute Morgen habe ich im Holzfachmarkt in Sankt Michaelisdonn eine Dachlatte erworben, welche von einem Ehrenamtlichen nachmittags auf die richtige Länge gestutzt wurde. Anschließend wurde die Latte zur Stabilisierung des Daches unserer blauen Bude eingebaut.

Am frühen Abend musste unerwarteter Weise die Würstchenfrage geklärt werden. Der Metzgermeister eines hiesigen Supermarktes hatte nur die Anzahl der von uns bestellten Würstchen vorliegen. Leider aber keine Daten darüber, welche Arten gewünscht sind. Da der Chef sein Handy im Büro liegen gelassen hat, konnte alle heute Abend Anwesenden ihren Senf dazugeben.

Und warum sollte man unbedingt zum Sommerfest kommen? Hier drei gute Gründe:

1. Es gibt einen Stand, an dem man alles über die Seemannsmission Brunsbüttel erfahren kann. Sie dürfen alle (wirklich alle) Fragen stellen, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Und wenn Sie möchten, können Sie sogar einen Tag Seemannsmission interaktiv erleben ».

2. Passend zur Fußballweltmeisterschaft widmet sich die Seemannsmission diesmal dem Thema "Afrika". Sie können afrikanische Spezialitäten verköstigen und afrikanischen Wein kaufen, der am besten in unseren ebenfalls käuflich erwerbbaren Weingläsern* mit "Mole 1"-Aufdruck mundet.

3. Sie genießen einen schönen sonnigen Sonntag mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm ».

* Für das obige Foto wurde kein edler Tropfen vergeudet. Beim Glasinhalt handelt es sich um Erbeersaft.

Geschrieben am: 28.06.2010 · Tags: Sommerfest, Vorbereitungen, Dachlatte, Würstchen, Wein, Weingläser
Keine Kommentare »
Werbung treiben für ein FSJ bei der Diakonie

Bevor schwindelige Höhen auf dem Schleswig-Holstein-Tag erklommen werden dürfen, muss das Klettergeschirr angelegt werden.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) halte ich seitdem ich daran teilnehme für eine geniale Sache. Da ich leider immer wieder feststelle, dass viele junge Menschen gar nicht wissen, was ein FSJ ist und was es beinhaltet, betreibe ich so oft wie möglich Werbung dafür.

Häufig inoffiziell, aber gerne auch offiziell wie auf dem Schleswig-Holstein-Tag in Rendsburg. Bei diesem Tag präsentieren sich Vereine, Verbände, Ministerien und Institutionen.

Die Diakonie war mit insgesamt vier Ständen vertreten, wovon einer nur für das FSJ Werbung gemacht hat. Wir hatten Stellwände aufgestellt, Prospekte sowie Erfahrungsberichte ausgelegt und standen jedem Rede und Antwort.

Nebenbei haben wir noch ein Kistenklettern für Kinder angeboten. Dies hatte den positiven Nebeneffekt, dass jeder FSJ-ler sich ab und zu bewegen konnte. Die ganze Zeit zu stehen ist auf Dauer nämlich schon ein wenig anstrengend. Außerdem war es eine wahre Freude zu sehen, wie geschickt einige Kinder eine Kiste nach der anderen stapelten und so schwindelige Höhen erreichten.

Während meiner Mittagspause haben eine FSJ-lerin und ich auch den Stand der Bundeswehr besucht und siehe da: Einige Vorgesetze, die ich noch aus meiner Boostedter Dienstzeit kannte, waren auch dabei und erkannten mich wieder. Mit zwei von ihnen konnte ich ein paar Worte wechseln.

Den Tag insgesamt fand ich gelungen, wenngleich ich mir mehr Interesse von unserer eigentlichen Zielgruppe – den Schulabgängern – gewünscht hätte. Aber vielleicht sind Berufsmessen für so etwas auch der geeignetere Ort.

Geschrieben am: 06.06.2010 · Tags: Schleswig-Holstein-Tag 2010, Rendsburg, FSJ, Freiwilliges Soziales Jahr, Werbung, gute Sache
Keine Kommentare »
Blättern: 1 2 3
 
 
DAS BLOG
Vom Pflicht- zum Freiwilligendienst – Friedemann Scheer erzählt in seinem Blog, was er als FSJler bei der Seemannsmission Brunsbüttel erlebt. Vor seinem FSJ leistete er neunmonatigen Wehrdienst bei der Bundeswehr.
FRAGEN
Wenn Sie Fragen an unseren FSJler haben, können Sie ihm diese gerne per E-Mail » zuschicken. Selbstverständlich dürfen Sie auch Fragen über die Kommentarfunktion dieses Blogs einsenden. Er wird ihre Fragen so schnell wie möglich beantworten.
SEEMANNSMISSION INTERAKTIV
Sie möchten einen Tag Seemannsmission erleben, dann klicken Sie hier ».
 
 
 
 
 

Spenden und Helfen | Projekte | Wir über uns | Kontakt | Impressum

© 2012 Deutsche Seemannsmission Westküste e.V.