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Logbuch

Fest der Kulturen: Brunsbüttel zeigt sich so bunt wie noch nie

In der Holzbude "Thailand" gab es leckere Frühlingsrollen und Tung Thong

Beim Fest der Kulturen am Samstag, den 21.05.2016, kamen viele Menschen zusammen, die bei strahlendem Sonnenschein Brunsbüttels bunte Seite erlebbar machten.

Das Fest der Kulturen, eine Veranstaltung der Stadt Brunsbüttel auf dem Gelände der Seemannsmission, erfreut sich seit Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Dieses Jahr war es allerdings so bunt wie noch nie: Denn neben schon länger in der Region lebenden Menschen mit ausländischen Wurzeln wurde das diesjährige Fest auch von vielen Asylbewerbern heimgesucht.

In Holzbuden, die jeweils für sich ein Land repräsentierten, wurden heimattypische Gerichte angeboten. Die Auswahl reichte dabei von leckeren thailändischen Frühlingsrollen und Tung Thong bis hin zu tadschikischen Gerichten wie Sambusa (mit Gemüse und Fleisch gefüllte Teigtaschen) und Plov (Reisgericht mit Gemüse und Fleisch).

  • Foto 1 von 9: Gut besucht: Geschätzt über 200 Besucher wollten sich das Fest der Kulturen nicht entgehen lassen.

  • Foto 2 von 9: Viele Besucher erfreuten sich an Brunsbüttels kultureller Vielfalt.

  • Foto 3 von 9: Auch das Team "Abwasch" brauchte mal eine Pause (v.l.n.r.): Charlotte Brihmani und ihre Hündin Finnja, Henning Westphalen, Eberhard Henne und Werner Lyffer.

  • Foto 4 von 9: Entspannt: Henning Westpfahlen, Eberhard Henne und Finnja.

  • Foto 5 von 9: Kraftübung mal anders: Friedemann Scheer räumte beim Geschirr so richtig ab.

  • Foto 6 von 9: Ein Trommelkurs sorgte für viel gute Laune.

  • Foto 7 von 9: Werner Lyffer setzte beim Abwaschen ein dienstfreudiges Gesicht auf.

  • Foto 8 von 9: Ein Trommelkurs sorgte für die richtige Stimmung und zeigte das Brunsbüttel beim gleichen Rhythmus in Vielfalt geeint ist.

  • Foto 9 von 9: Bei Gegrilltem und Cocktails und schöner Musik klang das Fest aus.

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Während über den Nachmittag verteilt geschätzt über 200 Menschen die Leckereien ausprobierten und sich im Anschluss meistens noch ein köstliches Stück Kuchen und einen Kaffee gönnten, hatte das Team „Abwasch“ permanent eine logistische Meisterleistung zu bewerkstelligen. Gebrauchtes Geschirr musste den Weg hinter die Seemannsmission finden, von Essenresten und Papierservietten befreit werden und anschließend nach einem ausgeklügelten System abgewaschen werden. Bei der Vielzahl an Geschirr eine schweißtreibende Aufgabe!

Im Garten der Seemannsmission wurde nicht nur gegessen, sondern auch musiziert. Besonders laut wurde es bei einem gemeinsamen Trommelkurs. Mit Sticks und Rasseln wurde ein heiteres Remmidemmi veranstaltet, das aufzeigte, wie Brunsbüttel bei einem gemeinsamen Rhythmus in Vielfalt geeint sein kann.

Bei Gegrilltem und Cocktails zogen die Organisatoren und verbliebenen Besucher eine erste positive Bilanz. Unterm Strich kann festgehalten werden: Dass Brunsbüttel dank vieler Zugezogener und der Asylbewerber noch nie so bunt wie am Samstag gewesen ist.

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Andreas Greulich

Kapitän von der "MS Deutschland"

Die Aufenthalte in der Seemannsmission sind für Seeleute eine angenehme Abwechslung vom oft monotonen Alltagsleben an Bord. Ungeachtet von ihren Rängen können sie im Club einfach Mensch sein, andere Gesichter sehen und Neuigkeiten von Land erfahren.

Lydia Schmidt

Ehemalige FSJ-lerin

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