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Logbuch

Viele neue Erfahrungen

Seit dem 1. August gibt es vier neue Bufdis in der Seemannsmission Brunsbüttel. Zwei junge Männer und zwei junge Frauen kümmern sich unter der Regie von Seemannsdiakon Leon Meier und Diakonen Anja Brandenburger-Meier um die Seeleute – machen Schiffsbesuche und betreuen den Club in der Kanalstraße.
Berit Bouvain (18), Hannah Mahn und Yannek Bielenberg (17) kommen aus Brunsbüttel. Alijon Pochoer (18) ist aus Tadschikistan angereist, um ein Jahr in der Brunsbütteler Station zu arbeiten. Nach den ersten „Schnuppertagen“ und dem Besuch eines Seminars haben sie sich mittlerweile eingelebt. Trotzdem: Noch immer ist vieles neu für sie. Yannek bringt es auf den Punkt: „Fast täglich mache ich neue Erfahrungen.“
Die Vier erhoffen sich von dem Jahr eine deutliche Verbesserung ihrer Englischkenntnisse. In der Schule Englisch zu lernen, ist eine Sache, es nahezu täglich mit anderen Menschen zu sprechen, eine andere. Es kostete sie deshalb anfangs ein Stück Überwindung, auf fremde Menschen zuzugehen, sie auf Englisch anzusprechen. Hannah ergänzt: „Ich Außerdem verspreche ich mir, von den Kontakten mit Menschen aus aller Welt etwas selbstbewusster zu werden.
Sie und Yannek möchten später Schifffahrtskaufmann/frau erlernen. Ihre Überlegung: Die Zeit bei der Seemannsmission könnte eine gute Vorbereitung sein. Berit ist sich zwar noch nicht ganz sicher, was sie einmal werden möchte. Zurzeit schwebt ihr ein technischer Beruf vor: „Mal sehen, was in einem Jahr ist.“
Alijon wurde von einem Lehrer in Tadschikistan auf die Idee gebracht, sich bei der Seemannsmission zu bewerben. Sein Ziel: Sowohl seine Deutsch- als auch seine Englischkenntnisse zu verbessern. Außerdem beherrscht er Russisch. Für die Seemannsmission ist das von großem Nutzen, da viele Gäste aus Russland und der Ukraine kommen. Was er beruflich einmal machen möchte, weiß er noch nicht. Erstmal muss er sich in der neuen Umgebung zurechtfinden. „In den ersten Wochen hatte ich ziemliches Heimweh“, räumt er ein. „Inzwischen geht es mir ganz gut, zumal ich im Team der Seemannsmission schnell Freunde gefunden habe.“

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Athur Amiscus

Seefahrer

Bei meinem FSJ traf ich jeden Tag auf Menschen verschiedener Nationalitäten, die doch alle eines gemeinsam hatten: Sie sind fern von der Heimat und vermissen ihre Familie und Freunde. Die Seemannsmission bietet diesen Menschen eine Heimat während ihrer Arbeitszeit an Bord.

Gyde Schnoor

Ehemalige FSJ-lerin

Veranstaltungstipps

16.05.2020: Fest der Kulturen

14.06.2020: Gottesdienst im Rahmen des Kanaljubiläums