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Logbuch

Zwischenstopp der „Artemis“

 

Stippvisite des Reformationsschiffes „Artemis“ in Brunsbüttel. Die Seemannsmission war natürlich dabei, als das Nordkirchenschiff für zwei Stunden am Südkai festmachte.
So war es denn auch Seemannsdiakon Leon Meier, der die Festmacherleinen über den Polller warf. „Irgendeiner muss das ja machen“, meinte er scherzhaft. An Land erwartete Besatzung und Gäste ein buntes Programm. Der Landesposaunenchor musizierte mit seinen Brunsbütteler Kollegen. Der Kinderchor der evangelischen Kirche und der Gospelchor „Singin‘ Generation“ traten auf. Die Pfadfinder sorgten für Grillwürste. Die Seemannsmission informierte mit Broschüren über ihre Arbeit. Und schließlich hatten die Brunsbütteler Gelegenheit, sich auf dem historischen Segler umzuschauen.
Anlässlich des Reformationsjubiläums fährt der Dreimaster vier Wochen lang zur See. Entlang der Küste von Stralsund nach Hamburg werden 13 Kirchenkreise sowie die Nordschleswigsche Gemeinde besucht. Das Besondere: Die Nordkirche kann als einzige Landeskirche alle ihre 13 Kirchenkreise auf dem Wasserweg erreichen. Zumeist wird jeweils – zum Beispiel in Büsum – ein etwa achtstündiger Stopp eingelegt. Brunsbüttel war dagegen lediglich als kurzer „technischer Stopp“ vorgesehen, was aber nichts daran änderte: Segler und Besucher genossen den Aufenthalt.

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Athur Amiscus

Seefahrer

Die Aufenthalte in der Seemannsmission sind für Seeleute eine angenehme Abwechslung vom oft monotonen Alltagsleben an Bord. Ungeachtet von ihren Rängen können sie im Club einfach Mensch sein, andere Gesichter sehen und Neuigkeiten von Land erfahren.

Lydia Schmidt

Ehemalige FSJ-lerin

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